LEADER-Jagstregion fördert die Gedenk- und Begegnungsstätte in der ehemaligen Synagoge Oberdorf
- Trägerverein ehem. Synagoge Oberdorf e.V.

- vor 5 Tagen
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Ein bedeutender Meilenstein für die ehemalige Synagoge Oberdorf: Nach erfolgreichem Abschluss des LEADER-geförderten Projekts „Digitale Strategie und Küchenausstattung“ wurde am Mittwoch, 18. März 2026, die LEADER-Plakette offiziell an den Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf e.V. übergeben.
Die Übergabe erfolgte durch Karolin Madlinger, Geschäftsführerin der LEADER-Aktionsgruppe Jagstregion. Entgegengenommen wurde die Auszeichnung von Michael von Thannhausen, 1. Vorsitzender des Trägervereins.
Mit dem geförderten Projekt wurde die ehemalige Synagoge als kreisweite Gedenk- und Begegnungsstätte sowie als Museum zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung im Ostalbkreis unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes gezielt weiterentwickelt und modernisiert.
Im Mittelpunkt standen dabei drei zentrale Projektbausteine:
Mediale Gesamtausstattung der Synagoge
Durch den Einbau einer modernen Beschallungsanlage, schallabsorbierender Elemente sowie eines beweglichen LED-Bildschirms wurde die technische Infrastruktur erheblich verbessert. Eine zentrale Steuereinheit ermöglicht dabei eine einfache, intuitive Bedienung – ideal für Veranstaltungen, Führungen und Bildungsangebote.
Installation einer Alarmanlage
Zum Schutz der historischen Stätte wurde eine Alarmanlage nach aktuellem Standard installiert. Bestehende Leitungen konnten dabei genutzt werden, sodass bauliche Eingriffe auf ein Minimum reduziert wurden.
Neugestaltung des Küchenbereichs
Der Küchenbereich wurde vollständig erneuert. Neben der Sanierung von Wandflächen wurde eine maßgeschneiderte Küche inklusive Stauraum für Vereinsmaterialien eingebaut, die künftig die Durchführung von Veranstaltungen unterstützt.
Karolin Madlinger betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Förderung: „Wir freuen uns sehr, dass die LEADER-Jagstregion nach den bisher bereits erfolgten Förderungen weiterhin einen Beitrag an der positiven Entwicklung der ehemaligen Synagoge Oberdorf leisten kann.“
Auch der Trägerverein sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Michael von Thannhausen erklärte: „Durch das Projekt ist der Verein zukunftsfähig und kann die ehemalige Synagoge einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen – insbesondere im Rahmen von Veranstaltungen und Führungen.“
Mit der erfolgreichen Umsetzung des Projekts wird die ehemalige Synagoge Oberdorf in ihrer Rolle als Ort des Erinnerns, der Begegnung und der Wissensvermittlung nachhaltig gestärkt und für kommende Generationen gesichert.










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