Der Trägerverein

Der „Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf e.V.“ wurde im Frühjahr 1989 durch einen Zusammenschluss von Vertretern des Ostalbkreises und einer Vielzahl ehrenamtlich Engagierter gegründet. Die Begehung der bis dahin zum Gerätelager einer ortsansässigen Firma umfunktionierten Synagoge durch Dr. Diethelm Winter, Landrat a.D., Dr. Konrad Theiss und Erich Göttlicher, Bürgermeister a.D., ließ den Wunsch erwachsen, Verantwortung für das kulturelle und geistige Erbe an diesem Ort zu übernehmen. Als Raum für Begegnungen sollte die Synagoge bestimmt sein und dabei ein würdevolles Gedenken an die Generationen jüdischer Mitbürger vor Ort garantieren.

Der intensive Schulterschluss zwischen Landkreis und Gemeinde machte die Sanierung der ehemaligen Synagoge möglich.
Auf die Eröffnung der Gedenk- und Begegnungsstätte 1993 folgte die Konzeption eines Museums in den Räumen der Synagoge zur Geschichte der jüdischen Kultur und des jüdischen Lebens im Ostalbkreis. Seit der Eröffnung 1997 wurden zahlreiche Besucher in der ehemaligen Synagoge empfangen, jüdische Gottesdienste verlesen, Nachfahren jüdischer Oberdorfer  Mitbürger begrüßt und wegweisende Kulturveranstaltungen ausgetragen.
Die lebendige Nutzung der Synagoge Oberdorf war gesetztes Ziel seit der Gründung des Vereins. Denn nur durch aktive Nutzung und Sichtbarkeit der gemeinsamen jüdisch-christlichen Vergangenheit werden wir dem Anspruch gerecht, Zukunft wertvoll zu gestalten.
 
 
Der Trägerverein ehemalige Synagoge e.V. und seine Arbeit finanziert sich ausschließlich über Zuschüsse und Spenden. Weitere Informationen zu Spenden und der Mitgliedschaft im Verein finden Sie unter der Rubrik Mitgliedschaft und Spenden. 

Die Synagoge

Die ehemalige Synagoge in Oberdorf ist heute Heimat alles kulturellen Lebens des Trägervereins. Das Herz des Vereins beherbergt außerdem die Gedenk- und Begegnungsstätte sowie das Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis.
 
Synagoge Oberdorf erscheint in traditionell ländlicher Bauweise des beginnenden 19. Jahrhunderts. Sie ist alleinstehend und damit keine  Haussynagoge. Der zurückhaltend gestaltete rechteckige Baukörper mit Walmdach begegnet in diesem Typus vielfach in Süddeutschland und ist noch heute in seiner ursprünglichen Form erhalten. 
 
Die Synagoge wurde in den Jahren 1809 bis 1812 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet. Die Ausdehnung der jüdischen Gemeinde in Oberdorf machte diesen Schritt unabdingbar. Als Rabbinatssitz ab 1830 für die Gemeinden Aufhausen, Pflaumloch und Lauchheim wurde der Synagoge Oberdorf eine übergeordnete Stellung in der jüdischen Kultur des Ostalbkreises zugeschrieben.
Die Zerstörung der Synagoge in der Reichsprogormnacht konnte  verhindert werden. Vom 10. auf 11.11.1938 wurde die Synagoge von auswärtigen Offizieren aufgebrochen und der Innenraum in Brand gesetzt. Zahlreiche Kultgegenstände sowie Mobiliar wurde zerstört. Ein Zusammenschluss ortsansässiger Christen und Juden löschte das Feuer und bewahrte die Synagoge auf diese Weise vor ihrer vollständigen Zerstörung. 

Mitgliedschaft & Spende

Ansicht
Türe
Innenraum
Kapitell
Thoraschreinnische
Historische Ansicht
Treppenaufgang
Frauenempore
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Der Trägerverein ehemalige Synagoge e.V. lebt von seinen aktiven und passiven Mitgliedern. Beide Formen der Teilhabe sind unersetzlich. Seit Gründung des Vereins verzeichnet der Verein bis heute rund 150 Mitglieder. Nur mit deren Hilfe lassen sich laufende Kosten in der Synagoge, Kulturveranstaltungen und Projekte wie die Zusammenarbeit mit Schulen verwirklichen.
Neben Beiträgen aus der Mitgliedschaft ist der Verein außerdem auf Spenden angewiesen. Diese sind zur Fortführung von Projekten und der Entwicklung neuer Ideen notwendig. 
Die Mitgliedschaft im Trägerverein basiert auf einem jährlich zu entrichtenden Beitrag, welcher sich wie folgt zusammensetzt.
Erwachsene                                                                             20€/Jahr
Schüler & Studenten                                                           10€/Jahr (Nachweis notwendig)
Öffentliche Institutionen & Körperschaften         80€/Jahr
Als Mitglied erhalten Sie das jährlich erscheinende Programmheft und erhalten somit den Vorteil über Veranstaltungen noch vor Veröffentlichung in den Print- und digitalen Medien informiert zu werden. Sollten Sie aktiv mitgestalten wollen, laden wir Sie herzlich ein, Kontakt mit uns aufzunehmen.
 
Einen Antrag auf Mitgliedschaft finden Sie unter folgendem Button
Sollten Sie eine Spende zu Gunsten des Vereins vornehmen wollen, finden Sie unsere Daten unter der Rubrik Kontakt.

Kontakt

Gedenk- und Begegnungsstätte
Ehemalige Synagoge Oberdorf & Museum
Lange Straße 13
73441 Bopfingen Oberdorf
 
Geschäftsstelle:
Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf e.V.
Rathaus Bopfingen
Marktplatz 1
73441 Bopfingen
Tel.: 07362/801 38 oder 37
Mail: info@synagoge-oberdorf.de
Bankverbindung:
Kreissparkasse Ostalb
IBAN: DE56 6145 0050 0110 7205 00
BIC:
Schreiben Sie Uns!

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Kapitell